FC Bayern Münchens Triple-Sieger 2013: Was machen die FCB-Helden von damals heute?

2013 hat der FC Bayern zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das berühmte Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewonnen.

Der Triumph in der Königsklasse war der klare Höhepunkt für das Team von Trainer Jupp Heynckes, der Pokalsieg der krönende Abschluss einer historischen Saison. Im deutschen Finale in Wembley gewann der FC Bayern gegen Borussia Dortmund endlich wieder den begehrten Henkelpott, nachdem man ein Jahr zuvor in der eigenen Arena beim “Finale dahoam” noch den womöglich bittersten Moment der Vereinsgeschichte erleben musste. 

Mario Mandzukic brachte die Rot-Weißen damals in der 60. Minute in Führung, Ilkay Gündogan glich per Elfmeter für den BVB aus (68.), ehe Arjen Robben die FCB-Fans in der 89. Minute in pure Ekstase versetzte.

GOAL blickt auf die Helden von damals und zeigt, was sie heute machen!

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    TW: Manuel Neuer

    Neuer ist damals wie heute die unangefochtene Nummer eins im Kasten der Bayern. Der 36-Jährige wurde fünfmal Welttorhüter des Jahres. Seinen Vertrag in München hat er im Mai 2022 um zwei weitere Jahre verlängert. Ein Karriereende ist also noch kein Thema und aktuell führt auch kein Weg an ihm vorbei.

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    RV: Philipp Lahm

    Lahm führte den FCB als Kapitän zum Triple und war über Jahre hinweg die Konstante im Spiel der Münchner. 2017 beendete der Defensiv-Allrounder seine Karriere und ist aktuell als Chef des Organisationskomitees der EM 2024 beschäftigt. Zudem Unternehmer in verschiedenen Bereichen.

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    IV: Jerome Boateng

    Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister wurde im Jahr 2021 nach zehn Jahren nicht verlängert, weshalb der Innenverteidiger ablösefrei zu Olympique Lyon wechselte. Dort konnte Boateng nicht an seine Leistungen in München anknüpfen, schnell wurde wieder über seinen Abschied spekuliert. Gewann wie Neuer und einige andere 2020 noch ein zweites Triple mit den Bayern und wurde 2014 Weltmeister.

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    IV: Dante

    Dante verschuldete im deutschen Finale von Wembley den Elfmeter, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ilkay Gündogan führte. Der Brasilianer war ansonsten eine Bank und Stammspieler. 2015 ging er nach Wolfsburg, um ein Jahr später nach Nizza zu wechseln. Dort spielt er mit 38 Jahren heute noch und hat noch einen Vertrag bis 2023.

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    LV: David Alaba

    Schon damals mit 20 Jahren gehörte das Eigengewächs zum Stammpersonal von Trainer Jupp Heynckes. Seinen Vertrag ließ Alaba 2021 aufgrund von unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen auslaufen und schloss sich Real Madrid an.

    Dort konnte er gleich in seinem ersten Jahr seinen dritten Champions-League-Titel gewinnen - und das als Stammspieler.

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    ZDM: Javi Martinez

    Der einstige Rekordtransfer - kam 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Club aus Bilbao - wurde auf Anhieb zum Faktor beim Gewinn des Triples. Seine Leistungen als defensiver Mittelfeldspieler gegen Barca im Halbfinale bleiben für die FCB-Fans unvergessen. Auch er war beim zweiten Triple dabei, ehe er 2021 nach Katar wechselte.

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    ZDM: Bastian Schweinsteiger

    Der Publikumsliebling avancierte in seinen 13 Jahren für den FC Bayern zur wahren Vereinslegende. 2015 erfüllte er sich den Traum von einem Wechsel zu Manchester United, richtig glücklich wurde der Weltmeister-Held von 2014 dort allerdings nie. Nach zwei Jahren zog es ihn in die USA, wo er bei Chicago Fire 2019 die Laufbahn beendete. Mittlerweile als TV-Experte für die ARD im Einsatz.

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    RM: Arjen Robben

    Robben war die tragische Figur beim “Finale dahoam” im Jahr 2012, als er gegen Chelsea einen Elfmeter in der regulären Spielzeit verschoss und die Bayern in der eigenen Arena trauerten. Durch seinen Siegtreffer gegen den BVB ein Jahr später machte er sich unsterblich. 2019 lief sein Vertrag aus, ehe er seine Karriere vorerst beendete und ein Jahr später für eine Saison nach Groningen zurückkehrte. Verletzungen sorgten allerdings dafür, dass er lediglich auf sechs Einsätze kam. Seit 2021 ist endgültig Schluss.

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    ZOM: Thomas Müller

    Trotz seiner eher unkonventionellen Spielweise ist das FCB-Urgestein Müller noch heute gesetzt. Unter Niko Kovac erlebte er schwere Zeiten, ehe ihn Hansi Flick wieder unverzichtbar machte. Auch Julian Nagelsmann setzt auf den Rückkehrer in die Nationalmannschaft, der bei der WM in Katar noch einmal groß angreifen will. Verlängerte zuletzt seinen Vertrag bis 2024.

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    LM: Franck Ribery

    Ribery war der linke Part der gefürchteten Flügelzange "Robbery" und ist wie Robben mit seinen spektakulären Tempodribblings über die Jahre vom Publikumsliebling zur Vereinsikone geworden. 2019 zog es ihn nach Ablauf seines Vertrags in München für zwei Jahre nach Florenz. 2021 unterschrieb der mittlerweile 39-Jährige bei Serie-A-Aufsteiger Salernitana und konnte mit dem Klub die Klasse halten. Dieses Ziel will er auch in der neuen Saison erreichen.

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    ST: Mario Mandzukic

    Der Kroate erzielte im Finale der Königsklasse den Führungstreffer und krönte seine starke Spielzeit, in der er insgesamt 22 Pflichtspieltreffer erzielte. Mandzukic verließ die Bayern aber schon 2014, weil er sich mit Pep Guardiola verkrachte. Spielte anschließend noch für Atletico, Juventus, Milan und in Katar. 2021 beendete er dann seine Karriere und ist heute Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft.

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    Bank: Luiz Gustavo

    Gustavo verabschiedete sich ebenfalls 2013 mit dem Triple und ging zum VfL Wolfsburg. Dort gewann er 2015 den DFB-Pokal. Nach vier Jahren bei den Wölfen zog es ihn nach Marseille. Über die Station Fenerbahce in der Türkei landete der mittlerweile 35-Jährige in diesem Sommer bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien.

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    Bank: Mario Gomez

    Gomez musste im Champions-League-Finale Mandzukic den Vortritt lassen, traf dafür im Pokalfinale beim 3:2 gegen den VfB Stuttgart eine Woche später aber doppelt und verabschiedete sich mit dem Triple. Über die Stationen AC Florenz, Besiktas und VfL Wolfsburg landete er 2018 wieder bei seinem Jugendklub Stuttgart, dort beendete er nach dem Aufstieg 2020 seine Laufbahn. Heute arbeitet er als TV-Experte und ist zudem Technischer Direktor bei Red Bull Soccer.

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    Bank: Anatoliy Tymoshchuk

    Verabschiedete sich mit dem Triple zu seinem Ex-Klub Zenit St. Petersburg, ehe er seine Karriere nach zwei Jahren in Kasachstan ausklingen ließ. Da der mittlerweile als Co-Trainer von Zenit angestellte 43-Jährige trotz Aufforderung den Krieg Russlands gegen die Ukraine nicht verurteilte, wurde er vom Fußballverband in Kiew lebenslang für jede fußballerische Tätigkeit gesperrt.

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    Bank: Xherdan Shaqiri

    Der Schweizer war bei den Bayern stets Ergänzungsspieler, aber grundsätzlich war auf den kleinen Dribbler immer Verlass. Shaqiri wechselte 2015 zu Inter, es folgten die Stationen Stoke City, Liverpool, wo er beim Wunder gegen den FC Barcelona im Jahr 2019 in der Startelf stand, und Olympique Lyon. Den großen Durchbruch schaffte der heute 30-Jährige nie so richtig. Mittlerweile spielt er in der amerikanischen MLS bei Chicago Fire.

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    Bank: Claudio Pizarro

    Der sympathische Peruaner spielte nach seinem zweiten Engagement noch bis 2015 beim FC Bayern. Danach lief er noch zum vierten und fünften Mal bei Werder Bremen sowie zwischenzeitlich beim 1. FC Köln auf. Bis heute ist Pizarro der Ausländer mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga, 489-mal lief er im deutschen Oberhaus auf. Nach seiner Karriere kehrte er als Markenbotschafter zu den Bayern zurück.

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    Verletzt: Toni Kroos

    Beim Champions-League-Triumph in Wembley musste Kroos verletzungsbedingt passen, zuvor absolvierte er 37 Pflichtspiele in der Saison 2012/13. Wurde in München nie wirklich geschätzt, weshalb er 2014 für 25 Millionen Euro an Real Madrid verkauft wurde. Dort gewann er als Lenker und Denker die Champions League vier weitere Male. Aus der deutschen Nationalmannschaft ist der Rio-Weltmeister mittlerweile zurückgetreten, seine Karriere will er in Madrid beenden.