Goal 50 2020: Die 50 besten Spieler der Welt

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    25. Paulo Dybala @man

    Im Sommer 2019 standen die Zeichen bei Paulo Dybala nach fünf Jahren bei Juventus Turin bereits auf Abschied.

    Der Argentinier blieb und machte unter Maurizio Sarri den nächsten Schritt. Er wurde noch variabler, seine Laufwege noch gefährlicher und er unermauerte seinen Ruf als einer der gefährlichsten Offensivallrounder der Welt.

    Der Lohn: Dybala, der wettbewerbsübergreifend 17 Tore erzielte, wurde zum Spieler des Jahres in der Serie A gewählt.

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    25. Cristiana Girelli @woman

    Cristiana Girelli schoss Juventus Turin in der Saison 2019/20 mit 16 Toren in 16 Spielen als Torschützenkönigin zur Meisterschaft.

    Girelli, die in 75 Länderspielen 42 Tore erzielte, führte die Alte Dame zudem zum Titel bei der Supercoppa Italiana und schraubte ihre beeindruckende Titelsammlung somit auf 13.

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    24. Jadon Sancho @man

    Mit seinen erst 20 Jahren ist Sancho bereits Stammspieler in Englands Nationalteam und hat die Bundesliga seit seinem Wechsel 2017 von Manchester City zum BVB ordentlich aufgemischt.

    Allein in der vergangenen Saison erzielte Sancho wettbewerbsübergreifend 20 Tore und bereitete 19 weitere vor. Damit zementierte er seine Position als einer der begehrtesten jungen Spieler des Planeten.

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    24. Asisat Oshoala @woman

    Wenn es um die Bewegungen ohne Ball und die Fähigkeit geht, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu sein, ist Asisat Oshoala der Maßstab. 

    Die 26-Jährige hat in anderen Bereichen sogar noch viel Potenzial, etwa wenn es um den Torabschluss geht. 

    "Sie hat das Tempo und die Power, die wir hierzulande nur schwer finden", sagte Barcelona-Trainer Lluis Cortes, als sein Klub die Nationalspielerin aus Nigeria verpflichtete. 

    Im Nachhinein stellte sich dieser Transfer als Glücksgriff heraus, denn mit 20 Toren in nur 19 Spielen half Oshoala dabei, dass Barca den ersten Titel seit 2015 holte.

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    23. Jordan Henderson @man

    Im Januar sagte Jürgen Klopp: "Wenn jemand die Qualität von Jordan Henderson nicht erkennt, kann ich ihm auch nicht helfen." Inzwischen allerdings bekommt der Liverpool-Kapitän von vielen Seiten die Anerkennung, die er schon lange verdient. 

    So wurde Henderson etwa von der Football Writers’ Association in England zum Spieler des Jahres gewählt. Die Journalisten würdigten damit seine herausragende Rolle bei Liverpools historischem Titelgewinn in der Liga.

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    23. Marie-Antoinette Katoto @woman

    Die Entscheidung von Frankreichs Nationaltrainerin Corinne Diacre, Marie-Antoinette Katoto nicht in den WM-Kader im Sommer 2019 aufzunehmen, war eine große Überraschung. Schließlich war die Angreiferin zuvor dank 22 Treffern in 20 Spielen Torschützenkönigin in Frankreich geworden.

    In der abgelaufenen Saison untermauerte Katoto, dass diese Werte kein Ausrutscher waren. Mit 16 Toren in 16 Partien landete sie erneut ganz oben in der Torschützenliste. Die 22-Jährige ist eine der vielversprechendsten Stürmerinnen weltweit.

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    22. Bruno Fernandes @man

    Bruno Fernandes überzeugte nach seinem 55 Millionen Euro schweren Januar-Wechsel von Sporting zu den Red Devils auf Anhieb. 

    Mit acht Treffern und sieben Vorlagen in 14 Premier-League-Spielen war der portugiesische Nationalspieler entscheidend an der geglückten Qualifikation für die Champions League beteiligt.

    Seine Qualitäten untermauerte der 26-Jährige auch in der aktuellen Saison. Nach elf Pflichtspielen kommt er auf ebenso viele Scorerpunkte (sechs Tore, fünf Vorlagen).

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    22. Jennifer Hermoso @woman

    Nachdem sie für Atletico Madrid in der Saison 2018/19 in 28 Liga-Spielen 24 Tore gemacht und ihren Klub somit zum Titel geschossen hatte, war die Messlatte hoch. 

    Hermoso allerdings gelang es, nach ihrem Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 2019 an die starken Leistungen anzuknüpfen. Sie wurde mit 23 Treffern in nur 19 Duellen erneut Torschützenkönigin und beendete Barcas fünfjährige Wartezeit auf einen Titel. 

    Bereits viermal hat sich die 30-jährige Hermoso nun in den vergangenen fünf Jahren den Goldenen Schuh gesichert.

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    21. Manuel Neuer @man

    Nach der WM 2018 kamen medial leise Zweifel an der Leistungskurve Neuers auf, erste Stimmen forderten, immer lauter werdend, Neuer durch Marc-Andre ter Stegen zu ersetzen und somit im DFB-Tor eine neue Ära zu starten.

    Neuer reagierte mit stoischer Gelassenheit - und besonders in den großen Spielen mit Weltklasse-Leistungen. Er führte Bayern als Ruhepol und Anführer zum historischen Triple-Gewinn und brachte die millionenschwere Offensive von Thomas Tuchels Paris Saint-Germain im Finale der Königsklasse zur Verzweiflung.

    Auch in der Liga war Neuer eine Klasse für sich und vereinte sein Maßstäbe setzendes Aufbauspiel und sein klassisches Torhüter-Repertoire zu einer Mixtur, die ihn zu einem der besten Torhüter aller Zeiten macht.

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    21. Eugenie Le Sommer @woman

    Eugenie Le Sommer stand in der Liga verletzungsbedingt nur neunmal in der Startelf (fünf Tore), in der Champions League führte die Weltklasse-Stürmerin Olympique Lyon mit fünf Treffern aber zum nächsten Titel - und zeigte auch im Finale gegen den VfL Wolfsburg ihre ganze Klasse.

    Im September 2020 schrieb sie zudem Geschichte, als sie Marinette Pichon als französische Rekordtorschützin ablöste.

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    20. Alphonso Davies @man

    Ursprünglich als offensiver Flügelspieler zum FC Bayern München gekommen, entwickelte sich Alphonso Davies in Rekordzeit zum Weltklasse-Linksverteidiger.

    Der Kanadier stand in Bayerns historischer Triple-Saison wettbewerbsübergreifend in 46 Pflichtspielen auf dem Rasen und sammelte dabei 13 Scorerpunkte (drei Tore, zehn Vorlagen).

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    20. Abby Dahlkemper @woman

    Es gibt nicht viele verlässlichere Innenverteidigerinnen als Abby Dahlkemper. Die 27-Jährige war das Herzstück der Defensive von North Carolina Courage, dem besten Team der Liga, das sich Ende 2019 wieder den NWSL-Titel sicherte. Beim 4:0 im Finale sorgten Dahlkemper und Co. dafür, dass Sam Kerr und ihr Team keinen Stich machten. 

    Seit diesem Titelgewinn, dem zweiten in Folge für Courage, hat die Corona-Pandemie viele weitere Einsätze von Dahlkemper für ihr Team und ihr Land verhindert. Aber die Abwehrspielerin, die von der ehemaligen US-Nationaltrainerin Jill Ellis als "Spielmacherin von hinten heraus" bezeichnet wurde, beweist ihre Klasse weiterhin jedes Mal, wenn sie das Spielfeld betritt. 

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    19. Ciro Immobile @man

    Cristiano Ronaldo traf in der vergangenen Saison in elf Serie-A-Spielen in Serie, stellte damit einen Liga-Rekord ein und kam am Ende der Spielzeit auf überragende 31 Treffer. Und doch wurde er nicht Torschützenkönig.

    Das lag an Ciro Immobile. Der Lazio-Stürmer stellte ebenfalls einen Rekord ein und ging als erst zweiter Spieler in die Liga-Geschichte ein, dem in einer Saison 36 Serie-A-Tore gelangen. 

    Zwar reichten Immobiles Treffer nicht, um Lazio bis zum Ende im Titelrennen in der Liga zu halten, doch immerhin sicherte er sich den Goldenen Schuh in Europa.

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    19. Ewa Pajor @woman

    Nur zwei Spielerinnen schafften es in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, auf eine zweistellige Anzahl an Toren und Vorlagen zu kommen. Eine davon war Ewa Pajor. 

    Die 23-Jährige zeigte sich vielseitiger als je zuvor und lieferte zehn Assists, nachdem es im Vorjahr noch zwei gewesen waren. Darüber hinaus machte sie 16 Tore in 17 Spielen. 

    Damit war sie für Wolfsburg eine Schlüsselspielerin auf dem Weg zu einem weiteren Meistertitel. Die polnische Nationalspielerin war außerdem beim wichtigen Sieg im Pokal gegen Bayern München doppelt erfolgreich.

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    18. Mohamed Salah @man

    In der vergangenen Saison bemängeten einige Experten die Torquote von Mohamed Salah. Im Juli erreichte der Ägypter allerdings die Marke von 100 Torbeteiligungen in der Premier League als zweitschnellster Akteur überhaupt.

    "Die Leute kritisieren Mo vielleicht, aber sie sollten sich einfach seine Leistungen und Tore anschauen. Er ist unglaublich", sagte Kapitän Jordan Henderson dem Liverpool Echo.

    Salah erzielte 2019/20 19 Tore und bereitete zehn weitere vor. Damit lieferte er einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum ersten Premier-League-Titel für Liverpool.

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    18. Amel Majri @woman

    Wer kann schon von sich behaupten, mit nur 27 Jahren bereits sieben Champions-League-Titel gewonnen zu haben? Nur eine: Amel Majri.

    Die Spielerin von Olympique Lyon war auch dieses Jahr wieder extrem wichtig für ihr Team, das Meister wurde, den französischen Pokal gewann, die Champions League und den nationalen Super Cup holte.

    Auch persönlich trumpfte Majri wieder auf, kam in 14 Liga-Einsätzen auf fünf Tore und sechs Vorlagen. Hinzu kamen sieben weitere Treffer in anderen Wettbewerben.

    Nachdem Lyon Sakina Karchaoui als neue Linksverteidigerin geholt hat, dürfte Majris Zukunft bei OL weiter vorne liegen - was für ihre Gegner eine ganz schlechte Nachricht ist.

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    17. Erling Haaland @man

    2018 saß Erling Haaland noch auf der Bank bei RB Salzburg, es folgte eine beispiellose Leistungsexplosion, die den Norweger ansatzlos in die Riege der Superstars katapultierte.

    Für Salzburg erzielte er in der Champions-League-Gruppenphase acht Treffer und löste einen weltweiten Hype aus. Im Winter machte Borussia Dortmund das Rennen - und Haaland einfach weiter.

    In 29 Pflichtspielen für den BVB erzielte er 27 Tore, darunter ein Traumtor gegen Paris Saint-Germain. Auch die Corona-bedingte Zwangspause brachte den 20-Jährigen nicht aus dem Tritt: In der laufenden Saison steht sein Trefferkonto bei elf.

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    17. Ji So-yun @woman

    Ji So-yun ist die vielleicht beste Mittelfeldstrategin der Welt. In der abgelaufenen Saison führte sie den FC Chelsea zum Ligatitel und bestimmte den Spielrhythmus der Blues mit beeindruckender Konstanz.

    In England hat die Rekordtorschützin alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Für die aktuelle Saison bekam der Motor der Hauptstädter mit Pernille Harder zudem die beste Vollstreckerin der Welt hinzu, was ihre Stärken noch tödlicher macht.

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    16. Serge Gnabry @man

    Es ist nur rund fünf Jahre her, dass Tony Pulis behauptete, Serge Gnabry sei "nicht auf dem erforderlichen Level", um Spiele für West Bromwich Albion zu absolvieren.

    Heute gilt der Deutsche als einer der besten und vor allem torgefährlichsten Flügelspieler der Welt. Der frühere Arsenal-Akteur war vor allem in der Champions League entscheidend, erzielte fünf seiner neun CL-Tore in der K.-o.-Phase, darunter einen Doppelpack im Halbfinale gegen Lyon.

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    16.  Alexia Putellas @woman

    Alexia Putellas ist so etwas wie der Xavi der Damen des FC Barcelona. Die 26-Jährige verkörpert die perfekte Mischung aus harter Abräumerin und technisch beschlagener Strategin.

    Putellas war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Barcelona erstmals seit fünf Jahren wieder spanischer Meister wurde, erzielte in 20 Einsätzen zehn Tore.

    Auch in Europa traf sie dreimal und erreichte mit Barca das Halbfinale der Champions League.

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    15. Romelu Lukaku @man

    Nach einer schwierigen Zeit bei Manchester United, in der ihm unter anderem mangelnde Professionalität und Übergewicht vorgeworfen worden waren, fand Romelu Lukaku nach seinem Wechsel im Sommer 2019 zu Inter Mailand zu seiner Top-Form zurück. 

    Bei den Nerazzurri avancierte er zum ersten Spieler seit Ronaldo, der in einer Saison 34 Tore für Inter erzielte.

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    15. Beth England @woman

    Nur wenige Spielerinnen sorgten in der Women's Super League vergangene Saison bei den Zuschauern so sehr für Begeisterung wie Beth England.

    Nach schwierigen Jahren startete die 26-Jährige gleich mit einem Paukenschlag in die Saison - und traf bei Chelseas 1:0-Sieg gegen Tottenham an der Stamford Bridge spektakulär aus der Distanz.

    Seitdem hat England bewiesen, dass sie aus jeder Situation heraus Tore erzielen kann. Ein weiterer traumhafter Treffer beim 3:3 gegen Manchester City war ein Highlight, ein weiteres der Doppelpack im Finale des Continental Cups, der Chelsea den Titel bescherte.

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    14. Trent Alexander-Arnold @man

    Das Unglaublichste an Trent Alexander-Arnold ist, dass er erst 22 Jahre alt und somit noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung ist.

    Vergangene Saison brach der Rechtsverteidiger mit den Fähigkeiten eines Flügelflitzers und der Passgenauigkeit eines Top-Sechsers seinen eigenen Assist-Rekord für einen Verteidiger in der Premier League und legte auf Liverpools Weg zur Meisterschaft 13 Tore auf.

    Für Liverpool-Legende Jamie Carragher ist Alexander-Arnold bereits "der kreativste Spieler in der besten Mannschaft Europas".

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    14. Guro Reiten @woman

    Als Guro Reiten vergangenen Sommer zu Chelsea kam, war sie nicht unbedingt ein großer Name, wenngleich Emma Hayes ihre neue Spielerin als "eine der talentiertesten Kreativspielerinnen der Welt" bezeichnete.

    Als die Women’s Super League dann aber startete, wurde schnell klar, was sie genau meinte. Reiten war die wohl beste Spielerin der Liga, gewann mit Chelsea die Meisterschaft und bereitete mit deren acht die meisten Tore vor. Zudem traf sie fünfmal selbst.

    Die wendige Norwegerin half den Blues zudem, ihren ersten Continental-Cup-Titel zu holen.

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    13. Sergio Ramos @man

    Als Real Madrid in der vergangenen Saison das zweite Mal in Folge in der Champions League im Achtelfinale scheiterte, fehlte Sergio Ramos gesperrt.

    Anschließend kam der Innenverteidiger jedoch in beeindruckender Manier zurück und führte Real nach dem Lockdown mit sechs Toren zu einer zehn Spiele anhaltenden Siegesserie, die dem Team von Zinedine Zidane zur Meisterschaft verhalf.

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    13. Julie Ertz @woman

    Die USA sind die beste Nationalmannschaft der Welt - und Julie Ertz ist ihre wichtigste Spielerin.

    Im defensiven Mittelfeld hält sie das Team zusammen, das zweimal in Folge die WM gewann, zudem ist sie auch immer wieder Initiatorin von Angriffen.

    Auf Vereinsebene spielte die 28-Jährige vermehrt als Innenverteidigerin, ist in dieser Rolle für die Chicago Red Stars aber nicht minder wichtig.

    Stark im Zweikampf und gut am Ball, liest sie das Spiel perfekt. So führte Ertz Chicago Ende vergangenen Jahres ins Finale der NWSL und wurde diesen Sommer in die Top-11 des Challenge Cups berufen.

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    12. Thiago Alcantara @man

    Thiago Alcantara hat seine Kritiker in seiner letzten Saison für den FC Bayern eindrucksvoll Lügen gestraft. Unter Hansi Flick war der Spanier der Motor des bayrischen Triples, hievte seine Leistungen besonders in der Arbeit gegen den Ball auf ein neues Level. Am Ball unterstrich er seinen Status als einer der besten Passgeber Europas.

    Zwar war er immer wieder angeschlagen und stand in der Bundesliga nur 20-mal in der Startelf, in der Champions League schwang er sich aber, insbesondere in Lissabon, zum genialen Taktgeber eines furchterregend guten Münchner Ensembles auf, das zum Triple-Gewinn marschierte. Im September folgte er dann dem Ruf von Jürgen Klopp und wechselte zum FC Liverpool.

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    12. Griedge Mbock Bathy @woman

    Mbock Bathy hat sich an der Seite von Routinier Wendy Renard zu einer der besten Innenverteidigerinnen der Welt entwickelt. Bereits zum fünften Mal gewann die erst 25-Jährige mittlerweile die Champions League und verkörpert den Prototyp der modernen Abwehrspielerin.

    Im eingespielten Lyoner Ensemble ist sie nicht selten der Initiator im Aufbauspiel, defensiv am Boden und in der Luft eine Klasse für sich. 

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    11. Joshua Kimmich @man

    Joshua Kimmich hat in der Saison 2019/20 sein Meisterstück abgeliefert. Zunächst rechts hinten, dann im zentralen Mittelfeld spielte er eine Saison am Rande der Perfektion, die im bayrischen Triple mündete.

    Trotz zuweilen defensiverer Rolle steuerte er sieben Tore und 15 Vorlagen zum Münchner Erfolg bei, kreierte in der CL-Saison 2019/20 zudem mehr Chancen als jeder andere Spieler.

    "Ich sehe Kimmich als erstklassigen Rechtsverteidiger, Linksverteidiger, Innenverteidiger, als Nummer 6, 8 oder 10 … Er hat die Qualitäten, alles zu spielen, was er will", sagte Jose Mourinho im DAZN-Interview stellvertretend für die Vielzahl der Kimmich-Bewunderer - und unterstreicht den Stellenwert, den Kimmich auch international mittlerweile hat. 

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    11. Sam Kerr @woman

    Nachdem sie die Chicago Red Stars ins Finale der NWSL geführt und in den USA ihren dritten Goldenen Schuh in Folge gewonnen hatte, wechselte Sam Kerr in die Women’s Super League nach England - eine Liga, die sie dann gleich in ihrer ersten Saison gewinnen sollte.

    Die 27-Jährige füllt in England eine neue Rolle aus, ist mehr denn je ins Kombinationsspiel eingebunden - und verkörpert die großen Ambitionen des FC Chelsea perfekt.

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    10. Sadio Mane @man

    Fünf entscheidende Siege pickte die Premier League für Liverpools Weg zum ersten Meistertitel seit 30 Jahren heraus.

    Sadio Mane traf in vier jener Spiele (gegen Leicester, Aston Villa und Crystal Palace auswärts, gegen Manchester City zuhause) und gab im fünften eine Torvorlage (das Rückspiel gegen Leicester). Der Senegalese untermauerte damit seinen Status als einer der besten Stürmer im heutigen Fußball.

    Mane wird nicht nur in Liverpool für sein Spiel gefeiert und von Teamkollege Fabinho als "kompletter Spieler" geadelt. Mane ist überall beliebt, was auch die Tatsache beweist, dass der 28-Jährige für die Saison 2019/20 den PFA Fan’s Player of the Year Award gewann.

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    10. Crystal Dunn @woman

    Als die Top-Ratings für die Fußballerinnen in FIFA 21 veröffentlicht wurden, war die Verwunderung groß, dass Crystal Dunn nicht mit dabei ist.

    Megan Rapinoe meldete sich umgehend bei Twitter, um klarzustellen, dass sie gegen jeden kämpfen würde, der nicht glaubt, dass ihre US-Nationalelfkollegin die beste Linksverteidigerin der Welt ist. Und erstaunlicherweise ist das nicht einmal Dunns beste Position.

    Eigentlich kommt sie aus einer offensiveren Rolle, einer Art Zehner-Position. In jedem Fall ist es eine pure Freude, der 28-Jährigen beim Spielen zuzusehen - und mit North Carolina Courage gewann sie 2019 ein weiteres Mal den NWSL-Titel.

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    9. Thomas Müller @man

    Joachim Löw behauptete schon vor zwei Jahren indirekt, dass Thomas Müllers Zeit auf dem allerhöchsten Level vorbei sei, als er den Weltmeister von 2014 nach der enttäuschenden WM 2018 aus seinem Kader strich.

    Glücklicherweise sieht Löws frühere rechte Hand bei der DFB-Elf, Hansi Flick, das ganz anders. Unter ihm ist Müller nicht wegzudenken aus der Startelf der Bayern.

    In seiner persönlich schon zweiten Triple-Saison nach 2012/13 gelangen Müller zwölf Tore und 25 Vorlagen, von Jupp Heynckes wurde er zuletzt als "der außergewöhnlichste Spieler der deutschen Fußballgeschichte" geadelt. 

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    9. Debinha @woman

    Große Spielerinnen und Spieler blühen in großen Spielen auf. Genau dafür steht Debinha.

    Als die North Carolina Courage im November 2019 ihren zweiten NWSL-Titel in Folge holten, wurde die 29-Jährige zum MVP des Endspiels gekürt, in dem sie die Führung gegen die Chicago Red Stars erzielt hatte.

    Seitdem fand die NWSL wegen der Corona-Pandemie nur schwer wieder in Gang, aber Debinha nutzte jede sich bietende Gelegenheit, um zu glänzen. Beim Challenge Cup diesen Sommer etwa wurde sie in die Elf des Turniers gewählt.

    Debinha kombiniert das berühmte brasilianische Flair mit einer Gabe, spektakuläre Tore zu erzielen und ist aktuell die beste Spielerin in den USA. 

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    8. Karim Benzema @man

    Während seiner Zeit bei Real Madrid sagte Jose Mourinho einmal, dass er gerne mit einem Hund auf die Jagd gehen würde, allerdings nur eine Katze zur Verfügung habe: Karim Benzema.

    Die AS stellte dazu in der verganenen Saison jedoch auf einer ihrer Titelseiten richtigerweise fest: “Die Katze ist ein Löwe!”

    Weil die beiden Star-Neuzugänge Luka Jovic und Eden Hazard kaum etwas beitragen konnten, lag die ganze Last im Angriff auf den Schultern von Benzema - und der Franzose meisterte seine Aufgabe spektakulär, schoss Zidanes Elf mit 21 Toren zum spanischen Meistertitel.

    Nach mehr als einem Jahrzehnt im Klub ist Benzema zuletzt zum wichtigsten Mann bei Real avanciert - und wurde dafür nun mit seinem besten Ranking bei den Goal 50 belohnt.

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    8. Amandine Henry @woman

    Dass Amandine Henry das CL-Finale verletzt verpasste, war eine Schande und raubte den Fans die Chance, die kompletteste Mittelfeldspielerin der Welt mal wieder auf der größten Bühne zu bewundern.

    Die Box-to-Box-Fähigkeiten der 31-Jährigen sind schlichtweg weltklasse und ihre Veranlagung, Lyon sowohl in der Defensive als auch in der Offensive zu führen, ist im Weltfußball ansonsten rar gesät.

    Lyon gewann mit Henry vier große Titel in der vergangenen Saison - und ihr Einfluss kann dabei gar nicht hoch genug bewertet werden.

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    7. Virgil van Dijk @man

    Es ist schwer, die Wichtigkeit Virgil van Dijks für Liverpool in aller Kürze zu erklären, aber alleine der Fakt, dass er in der Meistersaison in der Premier League jede einzelne Minute auf dem Platz stand, sollte als Antwort genügen.

    Ohne den Niederländer als Fels in der Brandung sind die Reds schlicht und ergreifend nicht dieselbe Mannschaft.

    Dass es Liverpool in der Champions League nicht einmal ins Viertelfinale schaffte, verhinderte, dass van Dijk seinen Goal-50-Award verteidigen konnte. Dennoch ist es hochverdient, dass er auch in diesem Jahr der bestplatzierte Verteidiger des Rankings ist.

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    7. Saki Kumagai @woman

    Saki Kumagai ist eine dieser Spielerinnen, die von ihren Teamkolleginnen niemals unterschätzt wird. Und doch wurde sie in der Vergangengheit im Star-Ensemble von Lyon gerne mal übersehen.

    Dieses Jahr bekam die 30-Jährige allerdings ihren wohlverdienten Platz im Rampenlicht, als sie im CL-Finale gegen Wolfsburg beim 3:1-Sieg Lyons das zweite Tor für ihr Team beisteuerte. Es war bereits Kumagais fünfter CL-Titel.

    Tore sind aber nicht das, wofür Kumagai für gewöhnlich bekannt ist. Die defensive Mittelfeldspielerin, die auch in der Innenverteidigung spielen kann, verfügt über ein sicheres Passspiel und ein erstklassiges Tackling. In einem Team mit unfassbarem Offensivpotenzial war sie in den vergangenen fünf Jahren damit entscheidend für Lyons Dominanz in Europa.

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    6. Kylian Mbappe @man

    "Erzählt mir nichts von Schmerzen", twitterte Kylian Mbappe nach dem Champions-League-Viertelfinale von PSG gegen Atalanta.

    Die Chancen des Franzosen, beim Finalturnier in Lissabon zu spielen, waren wegen einer Knöchelverletzung nur als sehr gering eingestuft worden. Doch Mbappe bewies Kampfgeist und inspirierte sein Team gegen Bergamo als Joker zu einem dramatischen Sieg.

    Zuvor hatte Mbappe in der Saison 2019/20 ohnehin schon seinen enormen Wert für Paris unter Beweis gestellt, half mit 25 Toren in 27 Einsätzen entscheidend mit, vier nationale Titel einzufahren.

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    6. Caroline Graham Hansen @woman

    Caroline Graham Hansen ist aus vielerlei Gründen eine beeindruckende Spielerin. Unter anderem ist sie eine Assist-Maschine - und war in dieser Hinsicht vergangene Saison Spitze in der Champions League.

    Zudem macht ihr vor dem Tor kaum jemand etwas vor. Für Barcelona traf sie 18-mal in 32 Einsätzen und gewann mit den Katalanen die spanische Meisterschaft und den nationalen Super Cup. 

    Graham Hansen hat ein tolles Auge für den richtigen Pass, ist konditionell herausragend und technisch stark. Das Beeindruckendste an ihr ist aber ihr stetiger Wille, sich immer weiter zu verbessern. So hat die Norwegerin ihrem Spiel mit dem Wechsel aus Deutschland nach Spanien eine neue Dimension hinzugefügt.

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    5. Cristiano Ronaldo @man

    Natürlich gab es nie Zweifel an der Qualität Cristiano Ronaldos. Aber es war schon bemerkenswert, dass der Portugiese seine unfassbare Torquote in einer turbulenten Saison für Juve aufrechterhalten konnte: In 33 Ligaspielen netzte er 31-mal ein - weltklasse!

    Der 35-Jährige stellte mit Treffern in elf aufeinanderfolgenden Serie-A-Spielen sogar einen Rekord auf, steht insgesamt bei 71 Toren in 94 Spielen für die Alte Dame.

    Zwar endete Juves Saison mit dem Aus im CL-Achtelfinale gegen Lyon mit einer bitteren Enttäuschung und Sarri wurde entlassen. Aber Ronaldo hatte getan, was er konnte, um die Bianconeri doch noch unter die letzten Acht zu hieven, traf gegen OL doppelt und ist damit seit seiner Ankunft für alle Tore von Juventus in der CL-K.-o.-Phase zuständig.

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    5. Wendie Renard @woman

    Wenn sich Wendie Renard mal entscheidet, mit dem Fußballspielen aufzuhören, wird ihr Erbe bei Lyon immens sein - wenn nicht sogar unerreichbar.

    Die Mentalität der 30-Jährigen wurde vor dem Finale der Champions League perfekt zusammengefasst. Als sie vor der Chance, mit dem Gewinn ihres siebten europäischen Titels einen Rekord aufzustellen, vor die Presse trat, sagte sie: "Ich will einfach nur gewinnen, gewinnen, gewinnen - das ist der einzige Gedanke in meinem Kopf."

    Im Halbfinale hatte Lyon Probleme, sich gegen PSG durchzusetzen - und es war Renards unglaubliche Präsenz, die vorne auftauchte und ihr Team per Kopf in Führung brachte. Es sollte das einzige Tor des Spiels bleiben.

    Als Kapitänin führte sie ihre Mannschaft dann auch zum Rekord-Titel, dem vierten in der vergangenen Saison. Renard ist eine Verteidigerin, die ein Spiel perfekt lesen kann und die bei Standards eine enorme Gefahr ausstrahlt, wie sie in der vergangenen Spielzeit mit wettbewerbsübergreifend zwölf Toren bewies. 

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    4. Neymar @man

    Nicht einmal die schärfsten Kritiker von Neymar dürften bestreiten, dass der Brasilianer beim Einzug von Paris Saint-Germain ins Finale der Champions League eine entscheidende Rolle spielte.

    Verletzungsbedingt konnte er vergangene Saison in der Ligue 1 nur 15 Spiele absolvieren (in denen ihm dennoch 13 Tore gelangen), in der K.-o.-Phase der Königsklasse war Neymar aber in Top-Form.

    Im Achtelfinale traf er in beiden Spielen gegen den BVB, verzückte dann beim Finalturnier in Lissabon mit spektakulären Tricks, Spielfreude und Anführer-Qualitäten. Kurzum: Neymar führte PSG zu Siegen gegen Atalanta und Leipzig und ins Finale gegen die Bayern.

    Das ging zwar verloren, das Jahr 2020 bleibt aber trotzdem als eines in Erinnerung, in dem Neymar sein Standing als einer der besten Spieler des Planeten unterstrich.

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    4. Dzsenifer Marozsan @woman

    Es gibt keine Fußballerin auf der Welt, die technisch begabter ist als Dzsenifer Maroszan. Die Spielmacherin von Lyon kann einfach alles, seien es Traumpässe, perfekte Freistöße, spektakuläre Weitschüsse oder ein exquisiter erster Kontakt.

    Marozsan war mal wieder ein wichtiger Teil von Lyons Titel-Maschine, die mit Liga, Pokal, Champions League und Super Cup vier Trophäen einfuhr.

    In der Liga war die 28-Jährige die einzige Spielerin, die bei Toren und Vorlagen jeweils zweistellig abschnitt, Marozsan traf zehnmal und legte zwölfmal für ihre Teamkolleginnen auf - letzteres war Liga-Bestwert.

    Nach einem schwierigen Sommer bei der WM 2019 mit Deutschland, als ein gebrochener Zeh verhinderte, dass Marozsan ihrer Nationalelf in Bestform helfen konnte, fand eine der unterhaltsamsten Fußballerinnen der Welt einen beeindruckenden Weg, wieder zurückzukommen.

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    3. Lionel Messi @man

    Es war ein denkwürdiges Jahr für Lionel Messi, der in einem exklusiven Interview mit Goal die Folgen seines zerstörten Verhältnisses zu Barcelonas Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu für sich und seine Familie enthüllte.

    In seinen Leistungen machte sich Messis Ärger darüber, wie der Klub, bei dem er Profi und Jahre später zu einem der besten Spieler aller Zeiten wurde, geführt wird, nicht wirklich bemerkbar. Woche für Woche trug der Argentinier die Blaugrana oft im Alleingang.

    Wäre Messi nicht gewesen, hätte Barca nicht so lange im spanischen Meisterschaftskampf mitgemischt und auch in der Champions League wäre ein Einzug ins Viertelfinale utopisch gewesen.

    Kein Spieler aus Europas Top-5-Ligen hatte in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend mehr Assists als Messi (25) vorzuweisen, der außerdem 31 Treffer selbst erzielte.

    Allein in LaLiga gelangen ihm 25 Tore. Zum siebten Mal wurde er damit Torschützenkönig - Rekord. Er wurde es außerdem zum vierten Mal in Folge.

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    3. Lucy Bronze @woman

    Während des Champions-League-Finals ging ein Videoclip von Lucy Bronze viral. Ein Clip, der sehr gut zeigte, wie sie tickt.

    Im größten Spiel auf Klubebene stand sie lässig an der Seitenlinie und balancierte den Ball auf ihrem Finger, während sie darauf wartete, einen Einwurf ausführen zu können. 

    Bronze kennt keinen Druck und liebt die große Bühne - und vor allem liebt sie es, dort zu gewinnen. So sammelte sie im vergangenen Jahr mit Lyon vier Titel - und holte dabei wieder einmal das Triple.

    Bronzes Läufe auf der Außenbahn waren für die Franzosen in den vergangenen Jahren ebenso Gold wert wie ihre Defensivarbeit. In Zukunft soll Manchester City von diesen Stärken profitieren.

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    2. Kevin De Bruyne @man

    Die Enttäuschung war Kevin De Bruyne ins Gesicht geschrieben, als Manchester City in der Champions League wieder einmal im Viertelfinale ausschied.

    "Anderes Jahr, gleiche Geschichte", gab der Belgier nach der 1:3-Niederlage gegen Lyon zu Protokoll. De Bruynes Frust war verständlich, denn er hatte alles gegeben und mit starken Leistungen als bester Spieler im Team von Trainer Pep Guardiola entscheidenden Anteil an den Erfolgen der Skyblues.

    Das zeigte sich auch daran, dass er zum besten Spieler der vergangenen Premier-League-Saison gewählt wurde. Liverpool wurde zwar überzeugend Meister, doch diese individuelle Auszeichnung ging an den 29-Jährigen, der 13 Tore erzielte und mit 20 Assists sogar den Rekord einstellte.

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    2. Vivianne Miedema @woman

    Manchmal läuft es auch für die besten Spielerinnen nicht wie gewünscht. Vivianne Miedema hätte nicht mehr leisten können, als sie es im vergangenen Jahr getan hat, doch Arsenal, das mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen hatte, wurde in der Liga nur Dritter, Zweiter im Continental Cup und musste in der Champions League im Viertelfinale die Segel streichen.

    Miedema glänzte dennoch. Die 24-Jährige, die sich gerne zwischen den Linien aufhält, erzielte 16 Tore in der englischen Liga. Mit acht Assists hatte sie mehr als jede andere Spielerin. Außerdem wurde sie mit zehn Treffern Torschützenkönigin im europäischen Wettbewerb.

    Einen denkwürdigen Rekord konnte sich Miedema zudem sichern, als sie in einem Spiel sechs Tore und vier Vorlagen beisteuerte. Derzeit gibt es im Frauenfußball wohl keine komplettere Spielerin als Miedema.

  • Goal

    1. Robert Lewandowski @man

    Robert Lewandowski gab zuletzt an, auch im Alter von 40 Jahren noch spielen zu können - und wer will ihm da widersprechen? Im Alter von 32 Jahren hat der Pole jedenfalls allem Anschein nach sein Top-Niveau erreicht.

    In Bayerns Triple-Saison erzielte Lewandowski 55 Tore in 47 Spielen. In der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League wurde er dabei Torschützenkönig.

    Kein anderer Spieler kommt 2020 an diese Zahlen heran - nicht einmal Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi. Die Auszeichnung mit dem Goal 50-Award hat sich Lewandowski folglich redlich verdient.

  • Goal

    1. Pernille Harder @woman

    Alles, was Pernille Harder in der vergangenen Saison anfasste, wurde zu Gold. Die Dänin erzielte 27 Tore in 21 Spielen für Wolfsburg, weitere neunmal traf sie in sieben Auftritten in der Champions League und auch im deutschen Pokal traf sie doppelt.

    In zwei der drei Wettbewerbe kam für Harder auch noch der Titel hinzu - mit dem VfL holte sie das Double in Deutschland. In der Königsklasse musste man sich indes erst im Endspiel Olympique Lyon geschlagen geben.

    Doch Harders Stärke ist nicht nur das Toreschießen. Mit acht Vorlagen hatte sie in der Bundesliga die viertmeisten. Als Spielerin ist sie ständig in der Lage, ihre besser postierten Kolleginnen einzusetzen.

    Nach dem Champions-League-Finale gab Harder ihren Wechsel zu Chelsea bekannt. Die Ablöse soll ein Rekord im Frauenfußball gewesen sein.